Kaffee-Konditorei Hübler

Besucht man das Hübler an einem Sonntagvormittag, ist es definitiv ratsam zu reservieren – oder es zumindest auf gut Glück zu versuchen. Das Kaffeehaus ist gut besucht und zeigt sich als klassische Kaffee-Konditorei mit einem moderneren Touch. Helle, weiße Wände und Decken lassen den Raum gemeinsam mit den herabhängenden Lampen freundlich und lichtdurchflutet wirken. Die Einrichtung ist überwiegend in dunklem Holz gehalten, ergänzt durch hellbraune Stoffbezüge mit floralem Muster auf den Sitzbänken sowie Holzsesseln mit einem etwas helleren, ebenfalls floralen Stoff. Ein Holzboden zieht sich durch das Lokal, und besonders ins Auge fällt ein in die Wand eingebautes Aquarium – ein eher seltenes Detail in einem Kaffeehaus. Weiße Ziegelwände wechseln sich mit tapezierten Flächen ab, Vorhänge rahmen die Fenster, dazwischen hängen vereinzelt Bilder. Ein Rundbogen trennt den Verkaufsbereich der Konditorei optisch vom eigentlichen Speisebereich. In den Sommermonaten steht zusätzlich ein Schanigarten zur Verfügung.
Das Sortiment ist beeindruckend vielfältig: Schnitten, Torten, Plundergebäck, Kuchen und Pralinen füllen die Vitrine, ergänzt durch eine bemerkenswert große Auswahl an belegten pikanten Brötchen, die ebenso viel Aufmerksamkeit verdienen wie die süßen Klassiker.
Ich habe mich für die Hübler Torte entschieden – die Haustorte des Hauses. Sie besteht aus drei Komponenten und wird laut Ausschreibung gluten- und laktosefrei hergestellt. Geschichtet werden ein Schokoladenboden, eine Schokoladenschlagcreme und dünne Nuss-Japonaise-Böden. Präsentiert wird die Torte mit einer feinen Kakaoschicht an der Oberfläche, gerösteten Hobelmandeln am Rand und einem Schokoladenlogo als Abschluss. Geschmacklich überzeugt sie durch eine ausgewogene Balance zwischen der Süße der Creme und der herberen Note von Schokolade und Kakao – harmonisch, rund und angenehm nicht überladen.
Kaffee-Konditorei Hübler
Lorenz-Bayer-Platz 19
1170 Wien












