Es gibt nichts, was du nicht kannst – solang du es nicht probiert hast.
Servus!

Servus aus Wien. Mein Name ist Jürgen Vsetecka, ich bin gelernter Konditor und Patissier. Auf meiner Seite möchte ich euch gerne mit vielen meiner Rezepte inspirieren, sie nachzubacken oder selbst Neues zu erfinden. Auf meinem Weg durch das Leben besuche ich unterschiedlichste Länder, Städte und verschiedenste Lokale, die ich für euch auf meiner Seite festhalte. Meine Videoclips zum Thema Backen und Dekor, auch in Zusammenarbeit mit Partnern, sind für euch bereitgestellt. Von meinem gelernten Wissen im süßen Bereich, könnt ihr im Rahmen meiner Kurse profitieren und es selbst erlernen. Wünsche euch viel Spaß, Inspiration und guten Hunger. CoS Chief of Sugar

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Artis

Artis

Betritt man das Artis, so sieht man schon die offene Schauküche, in der man das ruhige Arbeiten der Köch:innen betrachten kann. Ein großer Holztisch, eine Tafel direkt davor ist für große Gruppen oder Feiern gut geeignet. An der Küche vorbei kommt man in den “Weinkeller” und weiter zu den Toiletten.  Vor dem Lokal wird ein Schanigarten mit großen runden Tischen bereitgestellt, Blumenkisten mit Pflanzen grenzen den Bereich zu der Fußgängerzone ab. Eine große Glasfront die sich öffnen lässt, gibt Einblick in den Innenbereich des Speiseraums mit kleinen Tischen, weißen Stühlen und gedämmtem Licht.
Das Servicepersonal ist sehr aufmerksam, gastfreundlich und informiert über das Überraschungsmenü, nimmt Bezug auf Unverträglichkeiten oder wenn man etwas nicht gerne isst. Das einzige, das man entscheiden kann, sind die Anzahl der Gänge des Menüs und die Auswahl des Getränks. Alles andere überlässt man dem Lokal, am besten zurücklehnen, überraschen lassen und genießen. Vorab kann ich schon verraten, dass man für sein Geld Qualität in allen Bereichen bekommt. 

Bevor ich mehr über das Essen schreibe, möchte ich kurz erwähnen, dass ich dieses Mal die Bewertung anders aufteilen werden. Dadurch, dass die Speisen so viele unterschiedliche Komponenten und diverse Herstellungsarten haben, werde ich hier nur in Stichwörtern die Bilder erklären – weil es sogar für mich zu viel war, um es alles hier aufs “Papier” zu bringen. Aber ich denke die Bilder sprechen für sich selbst.

Amuse oder Gruß aus der Küche bestand aus vier unterschiedlichen Häppchen. 1. Japanische Waffel, gebeizte Lachsforelle, grüner Apfel und Austerblatt. 2. Pie Tee, Kalb Tartar (war mir dezent etwas zu salzig), geräuchertes Creme Fraiche und Sesam. 3. Choux, Kartoffel, Braune Butter, Friseesalat und Essig. 4. Tartelette, Sauerrahm und Vogelmiere. Hamachi mal zwei, Melone, Jalapeno, fermentierte Gurke, Daikon (Rettich) und wilder DillGarnele Nose to Tail”, Kalamansi, Beluga Kaviar, Wachtelei, Fischsauce, Oxalis Klee, Radieschen Salat und Sternanis BlüteKalbsbries in Honig glaciert und über Heu geräuchert, Walnuss, Knoblauch, Schnittlauchgel, grüner Spargel und Limette-Rosmarin JusSteinbutt, Tomate, Dashi (japanischer Fischsud) Beurre blanc, Basilikum, Pistazien und geflämmte Erdbeere Um den Magen zu “beruhigen” Pfirsich mit grünen Kardamon, sehr angenehmes leichtes Sorbet. Taube im Ganzen, Gänseleber, Chicorée, Kirsche, Schoko und JoghurtAls Dessert wurden mir Veilchen, Himbeere, Rhabarber, Honig, Bienenpollen und marokkanische Mandeln serviert.

Zu guter Letzt kamen entzückend aussehende Petit Fours Steirischer Salat, Blattsalat und Kürbiskernöl (hätte mich gewundert wenn das Öl in Graz in keinem Gericht vorgekommen wäre 🙂 ) Sojasauce, Maracuja und weiße Schokolade Chicorée Wurzeln, Haselnuss und Litchi Praline mit einer weißer Kaffee-Karamell Füllung 

Artis

Schmiedgasse 18-20 8010 Graz

www.restaurant-artis.com

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