Paul Bakery

Das PAUL in der Kegelgasse ist einer der jüngsten Ableger der französischen Bäckereikette, die mittlerweile weltweit vertreten ist und ihren Weg nun auch nach Wien gefunden hat. Gegenüber dem Hundertwasserhaus gelegen, ist der Standort nicht zufällig gewählt: Im Sommer füllt sich der Schanigarten mit Tourist:innen aus aller Welt, die hier zwischen Fotos und Stadtplänen eine Pause einlegen.
Innen ist das Lokal hell ausgeleuchtet, mit viel Holz, das sich an Böden, Wänden und Tischen wiederfindet und eine warme, freundliche Atmosphäre schafft. An den Wänden hängen Bilder und Poster, die von den Anfängen der ersten PAUL-Bäckerei erzählen, von traditioneller Handarbeit und alten Werbemotiven. Steht man an der Theke, hat man nicht nur freien Blick in die kleine Schaubackstube, sondern auch auf einen Monitor, auf dem die Herstellung verschiedener Produkte gezeigt wird – ein nettes Detail, das das Konzept unterstreicht.
Das Angebot ist ganz auf französische Tradition ausgelegt: knusprige Baguettes, Plundergebäck, Tartes, Éclairs, Beignets, gefüllte Brötchen und vieles mehr. Saisonalität spielt hier kaum eine Rolle – selbst im Winter findet man Produkte mit Erdbeeren, da das Sortiment zentral aus Frankreich vorgegeben wird und international einheitlich bleiben soll.
Probiert habe ich das Millefeuille au chocolat: dunkel gebackene Blätterteigplatten, wie es in Frankreich üblich ist, geschichtet mit einer cremigen, angenehm weichen Schokoladencreme. Obenauf eine dunkle Ganache, glatt und glänzend, vollendet mit einem kleinen Schokoladensiegel. Ein klassisches französisches Dessert, schön umgesetzt, mit kräftigen Schokoladennoten und der typischen Mischung aus Knuspern und Cremigkeit.
Paul Bakery
Kegelgasse 37-39
1030 Wien









